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Government Shutdown
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Ein Government Shutdown (englisch fĂŒr âStilllegung der [Bundes]verwaltungâ) ist in den Vereinigten Staaten die Lage, in der die Behörden der Bundesregierung ihre TĂ€tigkeit zu groĂen Teilen einstellen und nur noch die als unerlĂ€sslich angesehenen Aufgaben erledigen. Der Staats- und Verwaltungsapparat fĂ€hrt bei einem solchen Shutdown herunter, wenn die bisherige rechtliche Grundlage fĂŒr die Bewilligung von Haushaltsmitteln auslĂ€uft und sich Senat, ReprĂ€sentantenhaus und PrĂ€sident nicht rechtzeitig ĂŒber weitere Haushaltsmittel einigen, indem sie ein entsprechendes Gesetz beschlieĂen.
Rechtsgrundlage fĂŒr den Shutdown ist der Antideficiency Act von 1884, der zuletzt 1982 geĂ€ndert wurde.
Contents
âą Geschichte
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
âą Anmerkungen
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Bewilligung des Staatshaushalts
Die Verfassung der Vereinigten Staaten schreibt in Artikel 1 Abschnitt 9 Satz 7 vor, dass der Staatskasse (des Bundes) Geld ânur aufgrund gesetzlicher Bewilligungen entnommen werdenâ darf.cite-ref-1[1]cite-ref-2[Anm. 1] Der Kongress muss die jĂ€hrliche Verwendung des Bundeshaushalts rechtzeitig zu Beginn des neuen Haushaltsjahres am 1. Oktober in Form eines Bewilligungsgesetzes beschlieĂen (Appropriation Bill) oder ĂŒbergangsweise die bestehende Bewilligung auf niedrigerem, gleichem oder höherem Niveau verlĂ€ngern (Continuing Resolution).
Der PrĂ€sident hat ein aufschiebendes Vetorecht gegen Gesetze des Kongresses, das mit einer Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Kongresses ĂŒberstimmt werden kann. Wird weder ein neues Bewilligungsgesetz beschlossen noch die bisherige Bewilligung ĂŒbergangsweise verlĂ€ngert, kommt es zum Shutdown.
UnerlÀssliche Aufgaben
In den Jahren 1980 und 1981 stellte der damalige Justizminister Benjamin R. Civiletti mit zwei Rechtsgutachten eine strikte Interpretation des Antideficiency Act auf, die bis heute die Praxis prĂ€gt: Wer eine staatliche Behörde leitet, muss bei fehlender Bewilligung von Haushaltsmitteln die Arbeit einstellen lassen, bis eine Bewilligung erfolgt ist. Ausnahmen sind demzufolge nur fĂŒr TĂ€tigkeiten erlaubt, die in einem begrĂŒndbaren Zusammenhang mit der Sicherheit von Menschenleben oder dem Schutz von Eigentum stehen. Zudem muss es hinreichend wahrscheinlich sein, dass diese RechtsgĂŒter bei einer Verzögerung signifikant gefĂ€hrdet wĂŒrden.cite-ref-3[2]
Bei einem Shutdown werden Staatsangestellte des Bundes, die keine unerlĂ€sslichen Aufgaben (essential services) erledigen, in unbezahlten Urlaub geschickt. Zu den TĂ€tigkeiten, die auch wĂ€hrend eines Shutdowns unangetastet bleiben, zĂ€hlen beispielsweise die Polizei, darunter auch das Federal Bureau of Investigation (FBI), die Rettungsdienste, die United States Border Patrol (GrenzĂŒberwachung), die Transportation Security Administration (TSA), der Fluglotsendienst und der Justizvollzug. Das militĂ€rische Personal des Verteidigungsministeriums sowie der US-Nachrichtendienst National Security Agency (NSA) bleibt ebenfalls im Dienst, wĂ€hrend ZivilbeschĂ€ftigte ohne unerlĂ€ssliche Aufgaben in unbezahlten Urlaub geschickt werden. Ebenfalls vom Shutdown ausgenommen sind BeschĂ€ftigte, die fĂŒr die ErfĂŒllung der verfassungsmĂ€Ăigen Aufgaben und ZustĂ€ndigkeiten des PrĂ€sidenten notwendig sind. Diese beziehen zwar wĂ€hrend dieser Zeit kein Gehalt, es wird jedoch nach Ende des Shutdowns nachgezahlt.
Bestimmte staatliche Sozialprogramme wie die Rentenversicherung sind auf Dauer bewilligt, aber der Etat der zustĂ€ndigen Sozialversicherungsbehörde muss jĂ€hrlich neu bewilligt werden. Bei einem Shutdown dĂŒrfen die BeschĂ€ftigten, die fĂŒr die Bearbeitung der AnsprĂŒche notwendig sind, ihre Arbeit fortsetzen. Von einem Shutdown nicht betroffen sind BeschĂ€ftigte, deren TĂ€tigkeit nicht an jĂ€hrliche Bewilligungen geknĂŒpft ist, wie zum Beispiel die Mitarbeiter des United States Postal Service.
Ein Shutdown trifft Behörden daher sehr unterschiedlich: WĂ€hrend nach den NotfallplĂ€nen von 2013 nahezu alle Mitarbeiter der Luft- und Raumfahrtbehörde NASA unbezahlten Urlaub nehmen mĂŒssen, ist lediglich jeder siebte BeschĂ€ftigte des Ministeriums fĂŒr Innere Sicherheit betroffen.cite-ref-4[3] Die Ăberwachung der Lebensmittelsicherheit, zum Beispiel Routineinspektionen von Lebensmittelherstellern, wird teilweise ausgesetzt.cite-ref-5[4] Nicht betroffen vom Shutdown sind die BezĂŒge der Kongressabgeordneten, da sie laut dem 27. Verfassungszusatz fĂŒr die laufende Legislaturperiode nicht geĂ€ndert werden können.
Geschichte
In den Jahren 1976 bis 2018 gab es 20 Government Shutdowns, davon vier lediglich fĂŒr einen Tag. WĂ€hrend die sechs Government Shutdowns wĂ€hrend der Amtszeiten von Ford und Carter nur das Arbeitsministerium und das damalige Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsministerium betrafen, waren die Government Shutdowns wĂ€hrend der Regierung Reagans, Bushs, Clintons, Obamas und Trumps vollstĂ€ndige Government Shutdowns.
| Jahr | Anfang | Ende | Tage | PrĂ€sident | Senat (SitzÂverÂhĂ€ltÂnisse) | ReprĂ€senÂtanÂtenÂhaus (SitzÂverÂhĂ€ltÂnisse) | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1976 | 30. September | 11. Oktober | 12 | Gerald Ford | Demokraten (62:38) | Demokraten (291:144) | PrĂ€sident Ford unterschrieb Teile des neuen HausÂhaltsÂgesetzes nicht, der Kongress ĂŒberstimmte diese EntÂscheiÂdung am 1. Oktober. Am 11. Oktober einigten sich beide Seiten auf einen neuen Entwurf. |
| 1977 | 30. September | 13. Oktober | 14 | Jimmy Carter | Demokraten (59:41) | Demokraten (292:143) | Die GrĂŒnde fĂŒr die Government Shutdowns wĂ€hrend Carters Amtszeit werden unterhalb der Tabelle erlĂ€utert. Siehe #PrĂ€sidentschaft von Carter |
| 1977 | 31. Oktober | 9. November | 10 | Jimmy Carter | Demokraten (59:41) | Demokraten (292:143) | Die GrĂŒnde fĂŒr die Government Shutdowns wĂ€hrend Carters Amtszeit werden unterhalb der Tabelle erlĂ€utert. Siehe #PrĂ€sidentschaft von Carter |
| 1977 | 30. November | 9. Dezember | 10 | Jimmy Carter | Demokraten (59:41) | Demokraten (292:143) | Die GrĂŒnde fĂŒr die Government Shutdowns wĂ€hrend Carters Amtszeit werden unterhalb der Tabelle erlĂ€utert. Siehe #PrĂ€sidentschaft von Carter |
| 1978 | 30. September | 18. Oktober | 19 | Jimmy Carter | Demokraten (59:41) | Demokraten (292:143) | Die GrĂŒnde fĂŒr die Government Shutdowns wĂ€hrend Carters Amtszeit werden unterhalb der Tabelle erlĂ€utert. Siehe #PrĂ€sidentschaft von Carter |
| 1979 | 30. September | 12. Oktober | 13 | Jimmy Carter | Demokraten (58:42) | Demokraten (277:158) | Die GrĂŒnde fĂŒr die Government Shutdowns wĂ€hrend Carters Amtszeit werden unterhalb der Tabelle erlĂ€utert. Siehe #PrĂ€sidentschaft von Carter |
| 1981 | 20. November | 23. November | 0 4 | Ronald Reagan | Republikaner (53:47) | Demokraten (244:191) | Reagan forderte von beiden Kammern einen gekĂŒrzten HausÂhalt und drohte andernfalls sein Veto an; dem kam der republikanisch dominierte Senat nach, nicht jedoch das ReprĂ€senÂtantenÂhaus, das noch stĂ€rkere KĂŒrzungen forderte. Der KomÂproÂmiss zwischen beiden Kammern wiederum lag zwei Milliarden Dollar ĂŒber Reagans Grenze, sodass er das Gesetz nicht unterschrieb und die Verwaltung in den Zwangsurlaub schickte. |
| 1982 | 30. September | 2. Oktober | 0 3 | Ronald Reagan | Republikaner (53:47) | Demokraten (244:191) | Das neue HaushaltsÂgesetz wurde einen Tag zu spĂ€t vom ReprĂ€senÂtantenÂhaus verabschiedet. |
| 1982 | 17. Dezember | 21. Dezember | 0 5 | Ronald Reagan | Republikaner (53:47) | Demokraten (244:191) | |
| 1983 | 10. November | 14. November | 0 5 | Ronald Reagan | Republikaner (55:45) | Demokraten (271:164) | |
| 1984 | 30. September | 3. Oktober | 0 4 | Ronald Reagan | Republikaner (55:45) | Demokraten (270:165) | |
| 1984 | 3. Oktober | 5. Oktober | 0 3 | Ronald Reagan | Republikaner (55:45) | Demokraten (270:165) | |
| 1986 | 16. Oktober | 18. Oktober | 0 3 | Ronald Reagan | Republikaner (53:47) | Demokraten (253:182) | |
| 1987 | 18. Dezember | 20. Dezember | 0 3 | Ronald Reagan | Demokraten (54:46) | Demokraten (258:177) | |
| 1990 | 5. Oktober | 9. Oktober | 0 5 | George H. W. Bush | Demokraten (55:45) | Demokraten (258:176) | Der Shutdown erfolgte am WochenÂende vor Columbus Day . PrĂ€sident George H. W. Bush hatte im Wahlkampf versprochen: â Read my lips: no new taxes â. Sein Paket zur Verringerung des Defizits enthielt aber auch SteuerÂerhöhungen, so dass er plötzlich sogar auch seine eigene Partei mit MinderheitsÂfĂŒhrer Newt Gingrich gegen sich hatte. |
| 1995 | 14. November | 19. November | 0 6 | Bill Clinton | Republikaner (53:47) | Republikaner (233:199) | |
| 1995/â1996 | 15. Dezember | 6. Januar | 23 | Bill Clinton | Republikaner (53:47) | Republikaner (235:198) | |
| 2013 | 1. Oktober | 17. Oktober | 17 | Barack Obama | Demokraten (54:46) | Republikaner (232:200) | |
| 2018 | 20. Januar | 22. Januar | 0 3 | Donald Trump | Republikaner (51:49) | Republikaner (240:194) | |
| 2018 | 9. Februar | 9. Februar | 0 1 | Donald Trump | Republikaner (51:49) | Republikaner (236:197) | Ein âMini-Shutdownâ, da nur noch fĂŒr wenige Stunden die UnterÂschrift von Donald Trump fehlte, um die HaushaltsÂsperre wieder aufzuheben. [ 5 ] |
| 2018/â2019 | 22. Dezember | 25. Januar | 35 | Donald Trump | Republikaner (51:49) | Republikaner (236:197) | bis 2. Januar 2019 |
| 2018/â2019 | 22. Dezember | 25. Januar | 35 | Donald Trump | Republikaner (53:47) | Demokraten (235:199) | ab 3. Januar 2019 |
| 2025 | 1. Oktober | 12. November | 43 | Donald Trump | Republikaner (53:47) | Republikaner (219:213) | lÀngster Government Shutdown |
| Name | Shutdowns (gesamt) | Tage (gesamt) |
|---|---|---|
| Gerald Ford | 1 | 12 |
| Jimmy Carter | 5 | 66 |
| Ronald Reagan | 8 | 30 |
| George H. W. Bush | 1 | 0 5 |
| Bill Clinton | 2 | 29 |
| Barack Obama | 1 | 17 |
| Donald Trump | 4 | 82 |
PrÀsidentschaft von Ford
Der erste Government Shutdown trat ein, als PrÀsident Gerald Ford 1976 sein Veto gegen ein Gesetz einlegte, das die Finanzierung des Arbeitsministeriums und des damaligen Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsministeriums regelte. Es kam dadurch zu einem teilweisen Government Shutdown. Am 1. Oktober 1976 wurde das Veto durch den Kongress aufgehoben, jedoch trat die Continuing Resolution erst am 11. Oktober 1976 in Kraft.cite-ref-washingtonpost-7-0[6]
PrÀsidentschaft von Carter
Bei den Government Shutdowns wĂ€hrend der Zeit von Jimmy Carter (1977â1981) besaĂ eine Partei â die Demokraten â die Mehrheit in beiden Kammern und stellte auch den PrĂ€sidenten.
Grund fĂŒr den Government Shutdown waren meist innerparteiliche Streitigkeiten, im Falle der ersten drei Shutdowns 1977 ging es etwa um eine GesetzesĂ€nderung zur Finanzierung von Abtreibungen durch das Medicaid-Programm. Das ReprĂ€sentantenhaus wollte dies nur fĂŒr den Fall erlauben, dass das Leben der Mutter in Gefahr ist, der Senat hingegen forderte eine Ausweitung auf Schwangerschaften gegen den Willen der Mutter, etwa bei Inzest oder Vergewaltigung. Ăber dieses Detail des Medicaid-Programmes zerstritten sich die beiden Kammern, Carter konnte zunĂ€chst nur durch kurzzeitige Kompromisse den Shutdown fĂŒr einige Tage abwenden, bevor die Verwaltung wieder zwangsweise zum Erliegen kam. Zwischen dem 30. September und dem 9. Dezember wurde die Verwaltung so insgesamt fĂŒr 30 Tage stillgelegt. Nach ĂŒber drei Monaten stimmte das ReprĂ€sentantenhaus schlieĂlich der Finanzierung von Abtreibungen im Falle von Inzest, Vergewaltigung oder bei Gefahr fĂŒr das Leben der Mutter zu.
Im Falle der beiden weiteren Shutdowns in Carters Amtszeit, 1978 und 1979 jeweils ab dem 30. September, spielte das Thema Abtreibung weiterhin eine Rolle, dazu kamen 1978 Streitigkeiten ĂŒber von Carter vorgeschlagene Gesetze und 1979 ĂŒber die Erhöhung der DiĂ€ten fĂŒr die Abgeordneten.
PrÀsidentschaft von Clinton
Ausgangspunkt der politischen Krise war der Erfolg der republikanischen Partei bei der Kongresswahl 1994. Die republikanische Partei erlangte eine Mehrheit im Kongress. Sie wollten die Steuererhöhungen unter PrĂ€sident Bill Clinton im Jahr 1993 rĂŒckgĂ€ngig machen und einen ausgeglichenen Haushalt durch tiefe Einschnitte bei den Sozialausgaben. Bill Clinton strebte ebenfalls einen ausgeglichenen Haushalt an, lehnte die ĂnderungswĂŒnsche der Republikaner aber ab. Beginnend am 14. November 1995 gab es einen siebentĂ€gigen Shutdown, bei dem 800.000 Staatsangestellte zu Hause bleiben mussten. Am 16. Dezember 1995 begann ein erneuter Shutdown, der bis zum 5. Januar 1996 andauerte. Als sich herausstellte, dass die BĂŒrger ĂŒberwiegend der Republikanischen Partei die Schuld an dem Shutdown gaben, kam es zu einer Einigung im Haushaltsstreit. Die meisten Meinungsforscher sahen die Haushaltsauseinandersetzung als Wendepunkt, seitdem stiegen die Zustimmungswerte fĂŒr PrĂ€sident Clinton wieder. Der republikanisch dominierte Kongress vermied in den folgenden Jahren derartige Auseinandersetzungen mit PrĂ€sident Clinton.cite-ref-8[7]
PrÀsidentschaft von Obama
Da am 1. Oktober 2013 das neue Haushaltsjahr begann, ohne dass der Kongress die Haushaltsmittel bewilligt hatte, wies das Office of Management and Budget des WeiĂen Hauses kurz vor Mitternacht die Behörden an, ihre NotfallplĂ€ne fĂŒr einen Government Shutdown umzusetzen. Rund 800.000 Staatsbedienstete wurden in unbezahlten Urlaub geschickt, mehr als eine Million arbeiteten â vorerst ohne Bezahlung â weiter.cite-ref-9[8] Die republikanische Mehrheit im ReprĂ€sentantenhaus hatte einen Gegenvorschlag zur Haushaltsbewilligung verabschiedet, der die Krankenversicherungsreform (Obamacare) von PrĂ€sident Barack Obama von der Haushaltsbewilligung ausnehmen wĂŒrde, was von der demokratischen Mehrheit im Senat abgelehnt wurde.cite-ref-10[9]
Das Congressional Budget Office berechnete, dass die Krankenversicherungsreform das Haushaltsdefizit langfristig um ca. 50 Milliarden Dollar pro Jahr reduzieren werde.cite-ref-11[10] Der konservative Kolumnist Charles Krauthammer sah Obamacare hingegen als finanzielle Belastung, weil die Gesundheitsausgaben steigen wĂŒrden. Die mit der Gesundheitsreform beschlossenen Steuererhöhungen lehnte er ab.
Vom Shutdown betroffen waren unter anderem die Library of Congress, die ihren Betrieb einschlieĂlich sĂ€mtlicher Websites mit Ausnahme zweier Plattformen mit Informationen zur Gesetzgebung am 1. Oktober einstellte,cite-ref-12[11] die NASA und die Nationalparks.cite-ref-fox1-13-0[12] Zu den vorĂŒbergehend geschlossenen Einrichtungen des National Park Service gehörten neben den Nationalparks auch StĂ€tten wie die Freiheitsstatue und die Smithsonian Institution.cite-ref-fox1-13-1[12]
Der Government Shutdown wirkte sich auch auf die Wirtschaft aus. Da die Zollstellen in den HĂ€fen und FlughĂ€fen nur noch mit reduziertem Personal arbeiteten, kam es beim Umschlag von Waren zu groĂen Verzögerungen. Genehmigungsverfahren, Gerichtsverhandlungen etc. wurden vertagt. Nach verschiedenen SchĂ€tzungen entstand der US-Wirtschaft ein Schaden von 300 bis 550 Millionen Dollar pro Tag.cite-ref-hb8912240-14-0[13]
ZusĂ€tzlich zu dem Government Shutdown aufgrund eines fehlenden Haushaltsbeschlusses wĂ€re etwa am 17. Oktober 2013 die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar erreicht worden. WĂ€re die Schuldenobergrenze bis dahin nicht erhöht worden, hĂ€tten keine neuen Kredite aufgenommen werden dĂŒrfen. Es drohte ein Staatsbankrott, der sich sehr negativ auf das Finanzsystem und die Wirtschaft ausgewirkt hĂ€tte. Die Republikaner machten eine Zustimmung zur Erhöhung der Schuldenobergrenze von der Verschiebung von Obamacare abhĂ€ngig.cite-ref-hb8912240-14-1[13]
Am 17. Oktober 2013 unterzeichnete PrÀsident Obama den Continuing Appropriations Act, 2014 zur Beendigung des Shutdowns sowie Anhebung der Schuldenobergrenze, wodurch die USA bis zum 7. Februar 2014 liquide blieben.cite-ref-17[16]
PrÀsidentschaft von Trump
Erste Haushaltssperre
Der US-Kongress hatte der Regierung Trump Finanzmittel bis einschlieĂlich 28. April 2017 zugestanden; wenn es bis dahin nicht zu einer Einigung gekommen wĂ€re, hĂ€tte es ab dem 29. April 2017 einen partiellen Government Shutdown gegeben.cite-ref-18[17] Wenige Stunden vor Ablauf der Frist billigten beide Kammern des Kongresses ein Ausgabengesetz, das mehreren Bundesinstitutionen eine weitere Woche das benötigte Geld fĂŒr ihre Arbeit bewilligte. Um den Demokraten entgegenzukommen, hatte Trump sich bereit erklĂ€rt, die Finanzierung der von ihm angekĂŒndigten Mauer an der Grenze zu Mexiko aus dem Gesetzentwurf zu streichen.cite-ref-19[18] Am 30. April 2017 verstĂ€ndigten sich Vertreter beider Parteien auf einen Gesetzesentwurf, der der Regierung die Finanzierung ihrer Ausgaben bis Ende September 2017 zugestand. Teil der Vereinbarung waren höhere Mittel fĂŒr das Verteidigungsministerium und fĂŒr die Grenzsicherung, aber auch fĂŒr die National Institutes of Health. Lokale Behörden sollten einen Ausgleich fĂŒr ihre seit Trumps Amtsantritt gestiegenen Kosten fĂŒr SicherheitsmaĂnahmen bekommen. Dies galt insbesondere fĂŒr die Stadt New York wegen des dortigen Trump Towers.cite-ref-20[19]cite-ref-21[20]
Am 19. Januar 2018 lehnte der Senat einen im ReprÀsentantenhaus verabschiedeten Kompromiss ab. Vom 20. Januar 2018 (0:00 Uhr Washingtoner Zeit) bis zum 22. Januar 2018 gab es einen Shutdown. Vom Shutdown waren rund 800.000 US-Staatsbedienstete betroffen. Bundeseigene Museen und andere Freizeiteinrichtungen blieben geschlossen, ebenso Teile des Internal Revenue Service (IRS, Bundessteuerbehörde).
Zweite Haushaltssperre
Im Februar 2018 dauerte die Haushaltssperre nur wenige Stunden.cite-ref-22[21] Sie trat am 9. Februar 2018 um Mitternacht Washingtoner Zeit wegen einer FristĂŒberschreitung automatisch in Kraft und endete fĂŒnfeinhalb Stunden spĂ€ter mit der Unterschrift Trumps unter ein Haushaltsgesetz. Zuvor hatten Senat und ReprĂ€sentantenhaus hart um einen Kompromiss gerungen. Er sah unter anderem höhere Ausgaben fĂŒr die Verteidigung vor. Die Anhebung der Schuldenobergrenze stieĂ auf Ablehnung in Trumps eigener Partei. Der republikanische Senator Rand Paul kritisierte, dass das Gesetz mit der Erhöhung der Schuldenlast republikanischer Finanzpolitik zuwiderlaufe. Paul weigerte sich ĂŒber Stunden, an der Abstimmung im Senat teilzunehmen, wodurch der Senat die Frist ĂŒberschritt. Sowohl Politiker der Demokraten als auch der Republikaner wandten sich gegen die Blockade, mit der Paul den Shutdown provoziert hatte.cite-ref-23[22]cite-ref-24[23]cite-ref-25[24]cite-ref-26[25]
Dritte Haushaltssperre
Am 22. Dezember 2018 trat der dritte Shutdown in der Amtszeit von PrĂ€sident Trump in Kraft, nachdem keine Einigung ĂŒber die Bereitstellung von Haushaltsmitteln fĂŒr den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko erzielt worden war. FĂŒr die ErfĂŒllung seines Wahlversprechens forderte Trump 5,7 Milliarden Dollar. Die Haushaltssperre blockierte unter anderem die Arbeit von neun Ministerien. Zwar hatte das ReprĂ€sentantenhaus am 20. Dezember 2018cite-ref-27[26] mit seiner republikanischen Mehrheit einem ĂberbrĂŒckungshaushalt mit der von Trump gewĂŒnschten Sperranlagenfinanzierung zugestimmt, nachdem Trump erklĂ€rt hatte, nur dann zuzustimmen, wenn diese enthalten sei. Im Senat fand die Vorlage jedoch nicht die erforderliche Super-Mehrheit zur Aufhebung der demokratischen Sperr-MinoritĂ€t.cite-ref-28[27]cite-ref-29[28]cite-ref-30[29]cite-ref-31[30]cite-ref-32[31] Im Alleingang vergab Trump am 24. Dezember einen Bauauftrag fĂŒr einen Bauabschnitt der Mauer zu Mexiko von 185 Kilometern LĂ€nge.cite-ref-33[32] Am 27. Dezember drohte er damit, die Grenze zu Mexiko vollstĂ€ndig zu schlieĂen, wenn ihm die Demokraten das Geld fĂŒr den Mauerbau verweigerten.cite-ref-34[33]cite-ref-35[34]
Nachdem die Demokratische Partei Anfang Januar 2019 die Mehrheit im ReprĂ€sentantenhaus ĂŒbernommen hatte, verabschiedete es einen Haushaltsplan, ohne Mittel fĂŒr den Mauerbau vorzusehen. Trump machte seine Zustimmung erneut davon abhĂ€ngig. Der Haushalt hĂ€tte die Finanzierung der Ministerien fĂŒr Landwirtschaft, fĂŒr Inneres und weitere bis zum 30. September 2019 sowie des Heimatschutzministeriums bis zum 8. Februar 2019 gesichert.cite-ref-36[35] Nach einem ergebnislosen Spitzentreffen mit Demokraten und Republikanern drohte Trump am 4. Januar 2019 damit, die Haushaltssperre auch ĂŒber Monate oder Jahre aufrecht zu halten.cite-ref-37[36] Wenn er einen nationalen Notstand wegen der Sicherheit des Landes verhĂ€nge, könne er die Mauer auch ohne Zustimmung des Kongresses bauen.cite-ref-38[37]
In einer Rede an die Nation am 8. Januar 2019 machte Trump alleine die Demokraten fĂŒr die Haushaltssperre verantwortlich, weil sie Grenzsicherheit nicht finanzieren wollten. Die Demokratin Nancy Pelosi, Vorsitzende des ReprĂ€sentantenhauses, hielt ihm Fehlinformationen vor und forderte ihn auf, das Volk nicht lĂ€nger als Geisel zu nehmen.cite-ref-39[38] Sie und Chuck Schumer, demokratischer FraktionsfĂŒhrer im Senat, nannten den Mauerbau eine Geldverschwendung.cite-ref-40[39] Ein Spitzentreffen mit Demokraten am 9. Januar 2019 brach Trump abrupt ab und nannte es âZeitverschwendungâ, als er keine Zusage fĂŒr Mittel zum Mauerbau erhielt.cite-ref-41[40]cite-ref-42[41] Bei einem Besuch in der Grenzstation McAllen in Texas erklĂ€rte er, dass die Vereinigten Staaten zum Schutz gegen Menschenschmuggler eine Barriere brĂ€uchten.cite-ref-43[42] WĂ€hrenddessen forderten Gewerkschaftsmitglieder bei einem Protestzug zum WeiĂen Haus ihre Bezahlung und ein Ende der Haushaltssperre; Demonstrationen gab es auch in anderen StĂ€dten.cite-ref-44[43]
Der Shutdown wurde am 12. Januar 2019 mit bis dahin 22 Tagen zum lĂ€ngsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Mehrere Gewerkschaften, darunter die der Fluglotsen, reichten wegen ausbleibender Löhne Klage gegen die Regierung ein. Von der Blockade waren 800.000 BeschĂ€ftigte direkt betroffen, insgesamt ein Viertel aller BundesbeschĂ€ftigten. Etwa 380.000 befanden sich zunĂ€chst im Zwangsurlaub. 420.000 mussten ohne Gehaltszahlung weiterarbeiten, weil ihre TĂ€tigkeit als unverzichtbar angesehen wird; nach Ende der Haushaltsblockade werden die ausstehenden GehĂ€lter nachgezahlt.cite-ref-45[44] Mit der Fortdauer des Shutdowns wurden Zehntausende von BeschĂ€ftigten, die sich im Zwangsurlaub befanden, wieder zur Arbeit verpflichtet, jedoch weiterhin unbezahlt.cite-ref-46[45] Betroffen waren auĂerdem BeschĂ€ftigte von tausenden Dienstleistungs- und Zulieferbetrieben sowie Freiberufler, mit denen die GeschĂ€ftsbeziehungen eingestellt wurden. Sie können nicht mit nachtrĂ€glichen Zahlungen rechnen.cite-ref-47[46]cite-ref-48[47]
Am 19. Januar 2019 erneuerte Trump seine Forderung nach 5,7 Milliarden Dollar fĂŒr den Mauerbau. Im Gegenzug bot er an, die Einwanderergruppe der sogenannten Dreamer drei Jahre lang vor Abschiebung zu schĂŒtzen. Nicht abgeschoben werden sollten auch Menschen mit einem vorĂŒbergehenden Schutzstatus, die vor Konflikten oder Naturkatastrophen aus ihrer Heimat geflĂŒchtet waren. Nancy Pelosi nannte Trumps Vorschlag einen âRohrkrepiererâ.cite-ref-49[48] Ein Vorschlag der Demokraten im ReprĂ€sentantenhaus sah vor, mehr als eine halbe Milliarde Dollar fĂŒr die Grenzsicherung zusĂ€tzlich einzuplanen, die jedoch nicht fĂŒr einen Mauerbau eingesetzt werden könnten.cite-ref-50[49] Mit einem weiteren Vorschlag boten sie ihm Mittel fĂŒr eine âschlaue Mauerâ (smart wall) an. FĂŒr das Geld soll keine Mauer aus Stein oder Stahl errichtet werden, stattdessen könnten die Grenzen der Vereinigten Staaten etwa mit dem Einsatz von Drohnen und durch Sensoren gesichert sowie Grenzbeamte und Einwanderungsrichter eingestellt werden.cite-ref-51[50]cite-ref-52[51]cite-ref-53[52]
Am 25. Januar verstĂ€ndigte sich Trump mit den Demokraten auf eine Ăbergangsfinanzierung bis zum 15. Februar. Er unterzeichnete nach 35 Tagen Haushaltssperre ein Gesetz, das zuvor von Senat und ReprĂ€sentantenhaus gebilligt worden war. Der Kompromiss sieht eine auf drei Wochen befristete Ăffnung der Regierung auf Bundesebene vor. Die Zeit soll fĂŒr Verhandlungen ĂŒber eine Sicherung der SĂŒdgrenze genutzt werden. Trump erhielt keine Zusage zur Bereitstellung von Mitteln fĂŒr den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko.cite-ref-54[53]cite-ref-55[54] Das eigene konservative Lager legte ihm das Einlenken als SchwĂ€che aus, weil eines seiner wichtigsten Wahlversprechen unerfĂŒllt blieb.cite-ref-56[55]cite-ref-57[56] Anfang Februar 2019 schickte die Regierung zusĂ€tzlich 3750 Soldaten fĂŒr drei Monate an die Grenze zu Mexiko. Sie sollen unter anderem 240 Kilometer Stacheldraht verlegen und eine Anlage zur Ăberwachung des Mobilfunks installieren.cite-ref-58[57] Wenige Tage vor dem 15. Februar 2019, dem letzten Tag der Ăbergangsfinanzierung, zeichnete sich ein Kompromiss zwischen den UnterhĂ€ndlern der Parteien ab, der einen erneuten Shutdown verhindern könnte. Der Kompromiss sieht vor, 1,375 Milliarden Dollar fĂŒr Grenzbefestigungen bereitzustellen. Nach Angaben der New York Times wĂŒrde der Betrag fĂŒr 88 Kilometer reichen.cite-ref-59[58]
Der Shutdown wirkte sich auf die Konjunktur aus und fĂŒhrte zu einer Drosselung der Wachstumsrate um 0,13 Prozentpunkte pro Woche. Kevin Hassett, Vorsitzender des Council of Economic Advisers, schloss in der zweiten JanuarhĂ€lfte bei einer Fortdauer einen vorĂŒbergehenden Wirtschaftsabschwung nicht aus. Moodyâs-Chefvolkswirt Mark Zandi ging davon aus, dass das Wachstum im ersten Quartal 2019 unter zwei Prozent liegen könnte.cite-ref-60[59]cite-ref-61[60] Nach Berechnungen der Ratingagentur Standard & Poorâs kostete die Haushaltssperre die amerikanische Wirtschaft etwa sechs Milliarden Dollar.cite-ref-62[61]
Wegen der Haushaltssperre sanken die Umfragewerte Trumps bei einer im Auftrag der Hörfunksenderkooperation NPR gefĂŒhrten Befragung auch bei seiner eigenen WĂ€hlerbasis. Insgesamt gaben 57 Prozent der Befragten an, bei der PrĂ€sidentschaftswahl 2020 gegen ihn stimmen zu wollen.cite-ref-63[62] Hingegen wuchs die Zustimmung zu Nancy Pelosi.cite-ref-64[63] In einer Umfrage der American Broadcasting Company und der Washington Post fĂŒnf Wochen nach Beginn der Haushaltssperre machten 53 Prozent der Befragten in den Vereinigten Staaten Trump und die Republikaner dafĂŒr verantwortlich, 34 Prozent sahen die Verantwortung bei den Demokraten.cite-ref-65[64]
Am 15. Februar 2019 rief Trump den nationalen Notstand aus, um Zugriff auf insgesamt acht Milliarden Dollar zu erhalten.cite-ref-66[65] Bei einem Bundesgericht in San Francisco reichten 16 Bundesstaaten am 18. Februar 2019 eine Sammelklage gegen die Trump-Regierung ein. Xavier Becerra, der Attorney General von Kalifornien, will vor Gericht Trumps eigene Worte benutzen, um zu beweisen, dass an der Grenze zu Mexiko kein Notstand herrscht.cite-ref-67[66]cite-ref-68[67] Trump hatte zum Notstand erklĂ€rt: âIch hĂ€tte das nicht tun mĂŒssen, aber ich wollte es lieber viel schneller tun.âcite-ref-69[68] Gegen den nationalen Notstand brachten die Demokraten am 22. Februar 2019 eine Resolution in den Kongress ein, um ihn damit zu stoppen.cite-ref-70[69] Trump drohte an, gegen die Resolution sein Veto einzulegen.cite-ref-71[70]
Vierte Haushaltssperre
â
Hauptartikel
:
Shutdown in den USA 2025
Am 1. Oktober 2025 begann ein vollstĂ€ndiger Government Shutdown, nachdem eine Einigung auf einen Haushaltsentwurf zwischen Republikanern und Demokraten im Senat gescheitert war.cite-ref-72[71] Chuck Schumer, MinderheitsfĂŒhrer im Senat, verwies auf den Streit um ZuschĂŒsse zur Krankenversicherung, der einer Einigung im Weg stehe.cite-ref-73[72] Im Laufe des Oktobers scheiterten weitere Versuche, einen Ăbergangshaushalt im Senat zu beschlieĂen. Ende Oktober mussten etwa 730.000 Regierungsmitarbeiter unbezahlt arbeiten, wĂ€hrend etwa 670.000 Regierungsmitarbeiter zwangsweise beurlaubt waren.cite-ref-74[73] In der Nacht zum 10. November 2025 stimmte der Senat dafĂŒr, einen Ăbergangsetat zu beraten, der aus dem ReprĂ€sentantenhaus vorgeschlagen wurde und auf dessen Grundlage die Bundesverwaltung bis zum 30. Januar 2026 tĂ€tig bleiben könnte. Diesem stimmte der Senat dann zu und das ReprĂ€sentantenhaus schloss sich dem am 12. November an. Mit der Unterschrift von PrĂ€sident Trump wurde dann der lĂ€ngste Shutdown der Geschichte nach 43 Tagen beendet.cite-ref-75[74]
Government Shutdowns in amerikanischen Fernsehserien
⹠In der Folge Die wesentlichen Dinge (Staffel 4, Folge 3) der Fernsehserie Madam Secretary kommt es zu einem Shutdown aufgrund einer fehlenden Einigung zwischen dem amtierenden PrÀsidenten Dalton und dem US-Kongress.
âą In der Fernsehserie The West Wing kommt es in Episode 8 der fĂŒnften Staffel zu einem âShutdownâ (Originaltitel, deutsch: âDie Finanzkriseâ) aufgrund eines Streits zwischen dem fiktiven demokratischen PrĂ€sidenten und dem von den Republikanern beherrschten Kongress.
⹠In der Fernsehserie House of Cards wird in Episode 3 der zweiten Staffel ein Government Shutdown durch den Senat verhindert, indem ein Kompromiss bei einer Rentenreform gefunden wird; der Konflikt wird in Episode 4 im ReprÀsentantenhaus weiter ausgetragen. Am Ende beider Folgen kann ein Government Shutdown gÀnzlich verhindert werden.
Gemeinden, Bundesstaaten und AuĂengebiete
Beispiele:
âą Erie County im Jahr 2005
âą Minnesota im Juli 2005 und im Jahr 2011
âą Puerto Rico im Jahr 2006
âą New Jersey im Jahr 2006
âą Pennsylvania im Jahr 2011
Siehe auch
Literatur
âą Ludovic Roy: Die Finanz- und Wirtschaftspolitik des US-PrĂ€sidenten William Jefferson Clinton 1993â2001, Marburg 2003.
âą James T. Patterson: The Restless Giant. The United States from Watergate to Bush v. Gore, Oxford 2005.
Weblinks
Commons
: Government Shutdown
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Antideficiency Act, amtliche englische Originalfassung
Einzelnachweise
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Anmerkungen
cite-note-2Anm. 1. â Originaltext: No Money shall be drawn from the Treasury, but in Consequence of Appropriations made by Law; and a regular Statement and Account of the Receipts and Expenditures of all public Money shall be published from time to time. â Art. 1 Section 9 Constitution of the United States (1787) in der gĂŒltigen Fassung. Diese Regelung ist bekannt als power of the purse (deutsch Budgetrecht).